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Philipp Sydney ihre Herzhaftigkeit, und er nennt dagegen dieFürstin seine Begeisterung. Darum, meine holde Beschirmung,denn mit diesem Beinamen möchte ich Euch bezeichnen"-
„Nicht ohne die Erlaubniß des Fräuleins," unterbrach Halbert.„Ich lebe der Zuversicht, Herr Ritter, daß Eure hofmäßigeFeinheit sich nicht so weit über die gewöhnlichen Regeln derArtigkeit hinwegsetzt."
„Artiger Inhaber einer unbedeutenden Hufe," versetzte derRitter mit derselben ruhigen und höflichen Miene, aber in etwashöherem Tone, in welchem er zu dem Fräulein sprach, „wir imSüden pflegen uns nicht viel in Gespräch einzulassen, außer mitdenjenigen, welche auf einem gewissen Fuße der Gleichheit mituns stehen, und ich muß Euch in aller Ruhe darauf aufmerksammachen, daß die Nothwendigkeil, welche uns zu Bewohnern der-selben Hütte macht, uns übrigens nicht auf gleiche Linie stellt."
„Bei S. Marien," entgegnete der junge Glcndmning, „ichmeine doch. Denn schlichte Leute denken, daß wir Schutz sucht,dem, welcher ihn gibt, verbunden ist, und insofern ist also unserRang gleich, so lange dies Dach uns Beide schirmt."
„Du bist ganz und gar im Jrrthum," versetzte Herr PiercieShafton, „und damit Du Dich ganz in unsere gegenseitigeStellung findest, so wisse, daß ich mich nicht als Deinen Gastbetrachte, sondern als den Deines Gebieters, des gnädigen HerrnAbts von S. Marien, welcher aus Gründen, die ihm und miram besten bekannt sind, geruht, mir seine Gastfreundschaft durchDich, seinen Untcrthan und Diener angedeihe» zu lassen, so daßDu sonach in Wahrheit ein eben so passives Werkzeug meinerBequemlichkeit bist, wie dieser schlechtgcarbeitete, rauhe Klappstuhl,auf welchem ich sitze, oder wie der hölzerne Teller, von welchemich meine groben Speisen esse. — Darum," fuhr er fort zu