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4 (1851) Das Kloster
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gute Gemach zu verschaffen, was in Euren Kräften steht undihn so zurückgezogen leben zu lassen, als er wünschen mag.Und Ihr, Herr Piercic Shafton, Ihr mögt selber erwägen oban Verborgenheit und Sicherheit Euch nicht mehr gelegen seinmuß, als an weichen Betten und leckeren Speisen. Beurtheiltnicht das Vermögen der Dame nach dem Aussehen ihrer Hütte;bei dem Mittagsmahl, welches sie uns aufzutragen im Begriffsteht, werdet Ihr finden, daß der Unterthan der Kirche selteneinen leeren Korb hat." Marien von Avcnel stellte Ctzristie den.Fremden so höflich, als er konnte vor, als der Nichte seines Herrn.

Während Ehristie beschäftigt war, Herrn Pierce Shaflon mitseinem Schicksal auszusöhncn, zog die Wittwe ihren Sohn Edwardüber den wahren Inhalt des Befehls Sr. Hochwürden zu Rathe,nind als sich befand, daß Ehristie denselben richtig angegeben hatte,blieb ihr weiter Nichts übrig, als, dem Fremden sein Loos so er-träglich wie möglich zu machen. Er selber schien sich mit seinemSchicksal ausgesöhnt zu haben, vermuthlich im Betracht der drin-genden Noth, und nahm mit guter Miene die Gastfreiheit an,welche die Dame nicht mit der besten Miene anbot.

Das Mittagsmahl, welches bald vor den versammelten Gästendampfte, war von der derben Beschaffenheit, welche den Wohlstanddes Wirthes verräth. Dame Glendinning halte cs in ihrer bestenWeise zugerichtet und empfand eine wahre Freude, als es sohübsch auf dem Tisch stand. In diesem Gefühl vergaß sie ihreEntwürfe sowohl, wie die Unannehmlichkeiten, welche dieselbengestört halten, über der Erfüllung ihrer Wirthspflicht, die Gästezum Essen und Trinken zu nöthigen, um auf jeden Teller einAuge zu haben und denselben, so wie er leer ward, frisch zufüllen, bevor der Gast cs ausschlagen konnte.

Die Glieder der Tischgesellschaft betrachteten sich untcrdeßeinander und suchten ein Jedes sich ein Urtheil über das Andere