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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Einem gehört, und doch halten Einen die Leute für Müller undKnecht, das heißt für Müller und schlecht."

Gott! wie mögt Ihr so reden, Nachbar Nuprechtl"sprach Dame Glendinning;oder wie mag Martin Worte nutEuch wechseln wegen der Mahlgebühren! Ich will ihm den Kopfdafür waschen, so wahr ich eine ehrliche Wittfrau bin, rcrlaßtEuch drauf. Ich wißt ja, wie das Gesinde mit einer armenWlttwe umgeht."

Ei was, Dame," sprach der Müller, seinen breiten Gürtellosschnallend, welcher seinen Rock zusammcnhielt und zugleicheinen gewichtigen Andres Ferrara') trug,grollt nicht mit Martin,ich groll' ihm auch nicht, denn es ist meines Amtes, mein Rechtauf Mahlmetze und Zugabe zu behaupten. Warum sollt' ich nicht?Es heißt im alten Lied:

Von meiner Mühle leb' ich, Gott stärk' sie.

Sie ist Mutter mir, Weib und Kind.

Das arme alte Thier, ich verdank' ihr meinen Unterhalt undmuß auf sie halten, wie ich zu meinen Mühlknappen sage, inRecht und Unrecht. So sollte jeder ehrliche Kerl zu seinemBrodverdiener halten. Also Gretel, lege den Mantel ab, daunsere Nachbarin uns freundlich willkommen heißt. Ich denke,wir sind eben so sehr erfreut, sie zu sehen; Niemand im ganzenStift entrichtet so treulich Mahlmetze, Zugabe, Hand und Spann-dienst, wie's Brauch ist."

Somit hing der Müller ohne Umstände sein weites Oberkleidauf ein mächtiges Hirschgeweih, welches die kahle Wand zierteund zugleich als Kleiderzapfen diente. Dame Elspeth half derJungfer, die sie zu ihrer Schwiegertochter bestimmte, Hut, Mantel

Eine Art Schwert.