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stellen. Anstatt eine Entschuldigung für ihre Zerstreuung undihren Mangel an Aufmerksamkeit für ihre Gäste vorzubringen,was seine Schwierigkeiten hatte, ging sie angriffsweise zu Werke»wie ein geschickter Feldherr, der im Nothfall auf diese Weise sein«Schwäche verdeckt. Sie beklagte sich laut und bitter über dieUnfreundlichkeit ihres alten Bekannten, der einen Augenblick ander Herzlichkeit ihres Willkomms habe zweifeln, und der gardaran habe denken können, mit seiner hoffnungsvollen Tochterzu Hans Broxmund zurückzukchren, während der alte Thurmnoch ans dem alten Fleck stand und Raum hatte für einen oderzwei Freunde in der schlimmsten Zeit — er ein Nachbar, densein Gevatter Simon selig immer für seinen besten Freund imStift gehalten hatte! Und so ging es fort mit solchem Eifer,daß sie fast sich selber weis gemacht hätte, sie habe Grund sichzu beschweren, nicht bloß dem Müller, welcher nicht geneigt war,das Geschehene oder vielmehr das nicht Geschehene, übel zunehmen, und, wünschend in Glendearg zu übernachten, auch miteiner weniger ungestüm gastlichen Aufnahme zufrieden gewesensein würde.
Aus all ihr Gepolter über die Unfreundlichkeit seines Er-bietens, ihre Wohnung zu verlassen, erwiderte er ruhig: „NunDame, was wußte ich? Ihr hattet vielleicht andere Grütze zumahlen, denn Ihr schautet drein, als ob Ihr uns gar nicht sähet.Gott weiß — vielleicht hattet Ihr meinen Wortwechsel mit Martinwegen der letzten Gerste im Sinn, denn ich weiß, trockne Mahl-metzen ') bleiben gern in der Kehle stecken. Man sucht blos, was
'I Wer sein Korn anderswo mahlen ließ, als in der Mühle, inwelche er gebannt war, hatte eine Strafe zu entrichten, welche trockneMahlmetze hieß.