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billigen Bedingungen verliehen werden durften, wenn zu rechterZeit dem Abt und dem Prior und dem Subprior und demKüster u. s. w. ein gutes Wort gegeben wurde.
Uebcr dem Hin- und Herüberlcgen dieser Vortheile kamendlich Dame Elspeth zu der Ansicht, daß der einzige Weg, ihrenSohn Halbert vor einem Spor-, Speer- und Trensen-Leben,das heißt vor dem Gränzreiter-Leben, vor dem Schuß einesEllenstockcs oder vor einer Hanfschlinge zu bewahren, darin be-stand, ihn hcirathen und seßhaft werden zu lassen, und daßGretel Happer seine Zukünftige sein sollte.
Fast wie gerufen kam Ruprecht der Müller auf seiner starkenStute angeritten. Gretel saß aus dem Hintersattel mit Rosen-wangcn, einer Fülle rabenschwarzen Haares und mit aller Munter-keit ländlicher Koketterie. Das charmante Ideal, welches DameGlendinnings Einbildungskraft geschaffen, stand plötzlich verkörpertvor ihr in Gestalt der schelmischen Gretel Happer, übir welchesie nach Ablauf einer halben Stunde im Reinen war, als überdas Mädchen, welche den unruhigen und unbändigen Halbert anein ordentliches Leben fesseln sollte. Freilich sah sie bald, daßGretel wahrscheinlich eben so gern um einen Maien tanzen, alseine Haushaltung führen, und daß Halbert vermuthlich mehrSchläge auslheilen als Säcke Korn mahlen würde. Allein einMüller sollte ja auch immer ein ganzer Mann sein und ist auchimmer so beschrieben worden seit den Tagen von Chaucer undJakob I.'). Denn ein allen seinen Zwangeknnden in den ver-schiedenen Ringerkünsten überlegener Müller halte einen großen
'> Der zum Motto gewählte Bers ist aus einem Gedicht, welchesZakob dem Ersten von Schottland zngeschrieben wird. Was den Müllerbetrifft, der unter den Pilgern nach Canterbury vorkommt, so konntesich dieser anderer Eigenschaften rühmen, welche alle, besonders aber