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,-Unverstand,
Solch Gewand
Himmelsflammen zu vertrauen!
Toller Muth,
Fleisch und Blut!
Auf die eigne Kraft zu bauen!
Streife ab den eitlen Tand,
Nochmals recke aus die Hand."
Gehorchend der Weisung seiner Führerin, so weit er sieverstand, entblößte Halbert seinen Arm bis zur Schulter, indemer den Uebcrrest seines Acrmels auf den Boden warf. Kaumhatte das Tuch den Boden berührt, als es zusammenschrumpft«und, ohne daß man ein Feuer dabei bemerkte, in eine leichteKohle verwandelt ward, welche ein plötzlicher Windhauch in demweiten Raum verwehte. Das weiße Fräulein, Halberk's Erstaunenbemerkend, sang wieder:
,.Was der Mensch webt, muß verfallenHier in diese» Zauberhallen.
Alles Werk der MenschenkunstSchwindet hin wie eitler Dunst.
Gold wird Stein, sei's noch so rein,
Eis gleich schmilzt der Demantstein.
Alles wandelt sich, vergeht;
Wahrheit hier allein besteht.
Dennoch bebe nicht zurück.
Auf, versuch' nochmals Dein Glück."
Und Halbert, ermuthigt durch ihre Worte, machte einenzweiten Versuch, fuhr mit dem entblößten Arme in die Flammeund holte das heilige Buch heraus, ohne Hitze oder irgend eineandere Beschwerde zu empfinden. Staunend und fast erschrockenüber sein gelungenes Wagestück, sah er die Flamme sich aufraffe»und in einem langen Strahl in die Höhe schießen, als wollte siedie Decke des Gewölbes erreichen, dann plötzlich zusammensinkcn
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