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„Meiner Treu, Herr," sprach er, dem Pater in's Gesichtleuchtend, „Ihr seht gar erschöpft und tödtlich bleich aus —freilich, Leute aus der Zelle werden schon durch eine Kleinigkeitstark angegriffen. Wie ich da vor Euch stehe — ich bin, chesie mich auf diesem Pfeiler zwilchen Wind und Wasser aufgepflanzthaben, meine dreißig schottische Meilen vor dem Frühstück ge-ritten, und dabei haben meine Wangen geblüht, wie wilde Rosen.Wollt Ihr nicht einige Speise zu Euch nehmen oder einen Bechergebranntes Wasser?"
„Ich darf nicht," antwortete Eustach; „ich habe ein Gelübdegcthan. Aber ich danke Euch für Eure Güte und bitte Euch,das was ich nicht annehmen darf, dem nächsten armen Pilgerzufließen zu lassen, der bleich und matt hieher kommt, das wirddiesem hier wohl thun und Euch in der Ewigkeit."
„Meiner Treu, das will ich thun," sprach Peter Brückcn-wart, „Dir zu Lieb." Sonderbar, wie dieser Subpiior Einem dasHerz abgcwinnt mehr als irgend ein Anderer von diesen Edelleutenin der Kutte, die an Nichts denken, als an Fressen und Saufen! —he! Weib! hörst Du; dem nächsten Pilger, der herüber kommt,geben wir einen Becher gebranntes Wasser und eine Kruste Brod.Hebe dafür den Bodensatz im letzten Plutzer') und den mißrathenenHaferkuchen auf, den die Kinder nicht hrben essen können.
Während Peter diese mildthätigen und doch auch haushälterischenWeisungen gab, ritt der Subpr ior auf dessen Verwendung der Brücken-wart sich zu einer so ungcwöhnten Handlung der Freigebigkeit ent-schlossen, langsam dem Kloster zu. Auf dem Weg hatte er mit feinemHerzen zu kämpfen, einem Feind, den er als furchtbarer kannte, dennirgend einen, welchen Satan äußerlich ihm entgegenstellen konnte.
'> Krug.