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4 (1851) Das Kloster
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lüderlichcn Laien, der mehr Diener hinter sich nachschlcppt, alser ehrlicher Weise oder durch sein eignes Einkommen erhaltenkann? Melde Deinem Herrn vom Subprior zu S. Marien, daßder Primas an uns sein Gebot hat ergehe» lassen, nicht längersolche erzwungene Gastfreiheit auf nichtige oder falsche Vorwändehin zu üben. Land und Gut ist uns gegeben, Pilger und frommeLeute zu unterstützen, nicht abcr Schaaren roher Söldner zu mästen."

Das sagst Du mir!" schrie zornig der Reisige,das sagstDu mir und meinem Herrn? Schaut zu, Herr Priester, undseht ob alrv und Orvilo Ochsen vor'm Weg trieb und Heu-schober vor'm Brennen bewahren."

Und Du bedräuest das Erbe der heiligen Kirche mit Ver-heerung und Brand?" entgcgnete der Subprior,und das imAngesicht der Sonne? Ich rufe Alle, die mich hören, zu Jeugenauf für die Worte, die dieser Spitzbube gesprochen hat. Denkedaran, wie Herr Jakob') Deinesgleichen Schockweise im schwär-zen Loch bei Jeddart ersäuft hat. Bei ihm und bei dem Pri-mas will ich Klage führen."

Der Söldner fällte den Speer. Elspcth schrie um Hülfe:Tibb Tacket! Martin! Wo seid Ihr? Christie, um Gotteswillen, bedenk', es ist ein Mann der heiligen Kirche!"

Ich achte seinen Speer nicht," sprach der Subprior.Wennich erschlagen werde in der Verthcidigung der Rechte und Frei-heiten meines Stiftes, wird der Primas Rache zu nehmen wissen."

Der soll feinen eignen Pelz wahren," bemerkte Christiegleichgültig! indem er seinen Spieß an die Mauer stellte.Wenndie Männer von Fife wahr gesprochen haben, die bei der letztenFahrt mit dem Landpfleger hier waren, dann hat er eine Fehde

') Bastard des vorigen Königs, Bruder der Königin, vergl.Theil in. Kap. 9.

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