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4 (1851) Das Kloster
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können? O könnte sie nur durch ein Lallen, nur durch die leisesteBewegung ausdrücken, daß sie die Nothwendigkeit eines reuigenGebetes erkannt hat! Alhmet sie nicht? Bist Du gewiß, daßsie nicht mehr athmet?"

Nimmermehr," antwortete die Hausfrau.Ach, das armevaterlose Mädchen, jetzt auch mutterlos! Ach die liebe Gesell-schafterin, die ich diese vielen Jahre gehabt habe, und die ichnie mehr sehen werde! Aber sie ist im Himmel, gewiß, wenn jeein Weib hineingckommen ist; denn ein Weib, das besser gelebthätte,"--

Weh' mir!" rief der Mönch aus,wenn sic nicht, desewigen Lebens sicher, verschieden ist! wehe dem unachtsamenHirten, der den Wolf ein auscrwähltcs Schaaf aus der Heerdereißen ließ, während er beschäftigt war, Schleuder und Stabzurecht zu machen, um das Scheusal zu bekämpfen: O wenn inder langen Zukunft etwas Anderes als Heil dieser armen Seelezu Lheil werden sollte, was hat dann meine Zögerung gekostet?

Den Preis einer unsterblichen Seele!"

Er näherer sich dem Leichnam voll tiefer Reue, wie es beiihm als gewissenhaftem Mann und gläubigem Bekenner der ka-tholischen Lehre nicht anders sein konnte.Ach! sagte er, diebleiche Gestalt betrachtend, aus welcher der Geist so sanft ge-schieden war, daß er ein Lächeln auf den dünnen Lippen zurück-gelassen hatte, .statt eines krampfhaften ZuckensAch hierliegt der verdorrte Baum, und wie er gefallen ist, so liegt er

entsetzlicher Gedanke für mich, daß meine Nachlässigkeit ihnvielleicht in einer verderblichen Richtung hat sinken lassen!" Unddann bat er Dame Glendinning dringend, ihm zu sagen, wassie von dem Verhalten der Verstorbenen wisse.

Alles, was Elspcth dieser Aufforderung gemäß sagte, ge-reichte der verstorbenen Freifrau zur größten Ehre. Trotz einiger