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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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wie das Müllcrmädchen so weit von Hause in einen so wildenWinkel des Thals gehen sollte, bloß um ein altes Buch hinzulcgen,daß cs drei Kindern in die Hände käme, vor welchen sie sich dannverborgen hätte. Vornehmlich konnte Elspeth nicht begreifen,warum denn das Mädchen nicht in den Thurm gekommen sein sollte,einen Bissen zu essen und zu erzählen, was cs Neues am Wassergäbe, da sie doch im Hause bekannt war und da sie, Elspeth,doch stets Mahlmctze und Trinkgeld gebührend entrichtet hatte.

Sie stellte dies dem Mönch vor, dieser aber ward durch dieEinwendungen nur um so mehr in seinen Vcrmuthungen bestärkt.Dame," sprach er,Ihr müßt behutsam sein in dem, was Ihrsagt. Dies ist ein Beispiel ich wollte, cs wäre das einzigevon der Macht des bösen Feindes in diesen Tagen. Alle Angabenmüssen hier sorgfältig gesichert werden."

Jawohl!" rief Elspeth, in der Meinung, auf die Gedankendes Subpriors cinzugehen; ich Hab' immer gedacht, die Müllers-lcute beim Kloster wären gar zu nachlässig im Sichten und Beuteln Manche sagen, sie machten sich kein Gewissen draus, zuweileneine Handvoll Asche in christlicher Leute Kornmehl zu mengen."

Auch das soll untersucht werden, Dame," sprach der Sub-prior, nicht unzufrieden, daß die gute Alte ihn fatsch verstandenhatte.Aber nun, wenn's Euch recht ist, will ich diese Fraubesuchen. Geht voraus und bereitet sie auf meine Ankunft vor."

Dame Glendinning verließ das Zimmer. Der Mönch, alleinin demselben, schiitt auf und ab, sorgfältig überlegend, wie ersich seines wichtige» Geschäftes mit Milde und doch auch mitwirksamein Nachdruck entledigen möchte. Er beschloß, an dasLager der Kranken zu treten mit Vorwürfen, gemäßigt durchRücksicht für ihren Zustand. Für den Fall einer Entgegnung,zu welcher sie durch das Beispiel verhärteter Ketzer ermurhigtwerden könnte, waffnrte er sich mit Gründen, ihre Zweifel zu