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haben, — denkt Euch nur: auf derselben Stelle, wo das weißeWeib gesessen hatte, fanden sie das Buch der Frau von Avenclund brachten es mit in den Thurm."
„Das ist wenigstens bemerkenswert!)," sprach der Mönch.„Wißt Ihr sonst noch von einem Abdruck des Buchs innerhalbdieser Gränzen?"
„Durchaus nicht, Ew. Ehrwürden," antwortete Elspeth.„Wozu auch? Wären ihrer auch zwanzig da, es könnte sie jadoch Niemand lesen."
„Ihr seid also sicher, es ist dasselbe Buch, das Ihr demPater Philipp gegeben?" fragte der Mönch.
„So gewiß, als ich eben mit Ew. Ehrwürdcn rede."
„Das ist höchst sonderbar!" rief der Mönch und durchschrittgedankenvoll das Zimmer.
„Ich habe auf heißen Kohlen gesessen," hob Dame Glen-dinning wieder an, „zu hören, was Ew. Ehrwürden dazu sagenmöchte. Ich thue gewiß alles Mögliche für die Frau von Avencl,das Hab' ich bewiesen, und für ihre Leute obendrein, für Martinund Tibb, wiewohl Tibb zuweilen nicht so höflich ist, wie icherwarten dürfte) aber ich kann es nicht für schicklich halten, daßEngel oder Geister oder Feen einer Frau aufwarten, wenn siein eines anderen Weibes Hause wohnt, sintemal das gar keinenguten Namen macht. Was für sie zu thun war, das geschah,ohne daß es sie einen Tritt oder Deut gekostet hätte, wie dieLandleute sagen; und abgesehen von dem übelen Namen glaub'ich, es ist nicht geheuer, derlei Wesen um sich zu haben. Aberich habe den Kindern rothen Zwirn um den Hals gebunden undjedem von ihnen eine Reitgerte von Eibisch gegeben und Splittervon Hexenulme in ihre Wämser genäht; und ich möchte von Ew.Ehrwürden erfahren, ob eine arme Wittfrau noch etwas mehr