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„Gott sei Dank!" erwiderte DameElspeth; „um ihretwegenwar es, daß ich mich erkühnte, Euch entbieten lassen zu wollen,denn die gute Gnädige Frnr wird diesen Tag nicht überstehen.Gefällt es Euch vielleicht, in ihr Gemach zu gehen?"
„Hat sie nicht dem Pater Philipp gebeichtet?" fragte derMönch.
„Allerdings," antwortete die Dame von Glendearg, „demPater Philipp, wie Ew. Hochwürden richtig sagt, — aber —ich wünschte, es möchte eine klare Beichte gewesen sein. — Mirdäuchte, Pater Philipp sah unwirsch darein — und da war einBuch, welches er mitgenommen hat, das —" Sie hielt inne,als wollte sie nicht weiter sprechen.
„Sprecht aus, Dame Glcndinning," sprach der Pater. „Voruns dürft Ihr kein Gebcimniß haben."
„Ach nein, erlaube Ew Hochwürden, es ist nicht das, daßich irgend Etwas vor Ew. Hochwürden verbergen wollte. Ichfürchte nur, der gnädigen Frau in Eurer Meinung zu schaden;denn sie ist eine vortreffliche Frau. Monate und Jahre lang hatsie in diesem Thurm gewohnt, so musterhaft, wie nur irgend einMensch; aber diese Sache wird sie selber Ew. Ehrwürden erklären."
„Ich will es erst von Euch erfahren," sprach der Mönch;„und ich wiederhole, es ist Eure Pflicht, es mir zu sagen."
„Dies Buch," sagte die gute Wittwe, „welches Pater Philippvon Glendearg mitgenommen hat, ist uns diesen Morgen aufeine sonderbare Weise wieder zugckommen."
„Wieder zugekommen?" fragte der Mönch. „Wie meintIhr das?"
„Ich wollt« sagen," antwortete Elspeth, „daß cs in denThurm von Glendearg zurückgebracht worden ist, die Heiligenmögen am besten wissen, wie — das nämliche Buch, welchesPater Philipp erst gestern mitgenommen hat. Der alte Martin,