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trieben wird. Wenigstens denk' ich's, Pater Eustachius selberkönnte keine bessere Bannung ersinnen."
Der Küster seufzte, wußte aber, daß keine Vorstellung fruch-tete. Er zog sich darum in seine Zelle zurück, um zu sehen, in-wiefern Psalmstngen im Stande sein möchte, die Töne des Sirenen-gisangs zu verbannen, welche in seinem Gedächtnisse spukten.
Unterdessen war Pater Eustachius auf dem Weg nach Glen-dearg, und kam an die Zugbrücke. In einer kurzen Unterredungmit dem groben Wärter gelang cs seiner Geschicklichkeit, den-selben geschmeidiger in seinem Streit mit dem Kloster zu machen.Er führte ihm zu Gemüthc, daß sein Vater Lehenmann deSStiftes gewesen, daß sein Bruder kinderlos sei, und daß BeiderBesitz beim Tod des Letzteren an die Kirche zurückfallen müsse.Je nachdem alsdann die Sachen zwischen ihm und dem Klosterstünden, würde jener Besitz entweder an ihn oder an einen beimAbt in besserer Gunst Stehenden verliehen werden. Eustach schil-derte ihm feiner, wie der Vortheil des Klosters und der desBrückenwartes innig verknüpft seien, — hörte geduldig seine rohenund groben Entgegnungen an, stellte ihm stets seinen eignenVortheil vor Augen und brachte es dahin, daß Pater allmähligseinen Ton herabstimmtc und sich dazu verstand, jeden Pilgerzu Fuß bis zu nächsten Pfingsten zollfrei hinüber zu lassen, wo-gegen die Reitenden und Fahrenden die gewöhnliche Gebühr er-legen sollten. Nachdem er auf diese Weise eine für das Klosterso wichtige Sache abgemacht halte, setzte er seinen Weg fort.
Kloster r.
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