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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Ich will's versuchen, hochwürdiger Vater," versetzte derKüster;aber die Weise hängt in meinem Gedächtniß, wie eineKlette in den Lumpen eines Bettlers; sie vermengt sich mit demPsalm die Glocken des Klosters scheinen die Worte zu wieder-hohlcn und nach der Melodie zu klingen, und ich glaube, wennIhr mich in diesem Augenblick umbrächtet, so würde ich unterAbsingung des Liedes sterben.Lustig wir schwimmen" ichbin wie verhext damit."

Darauf begann er wieder zu trillern:

Glück auf zum Fischen"-

Nur mit Mühe hielt er inne und rief aus:Ich bin zum Priesterverdorben.Schwimmen wir lustig" werd' ich selbst bei derMesse singen.Ach ich geschlagener Mann! Mein ganzes Lebenwerd' ich singen, unvermögend, eine andere Weise anzuheben."

Der ehrliche Abt bemerkte, er kenne manchen lustigen Bru-der, dem es eben so gehe, und schloß die Bemerkung mit Ho!ho! ho! denn Seine Hochwürden liebte, wie der Leser bereitsgefunden haben wird, einen trockenen Spaß. Der Küster, be-kannt mit der Eigenheit seines Oberen, wollte in das Lacheneinstimmcn, allein sein unglücklicher Gesang fuhr ihm wiederdurch den Kopf und unterbrach den fröhlichen Widerhall.

Beim heiligen Kreuz!" rief der Abt,Bruder Philipp,Ihr werdet unausstehlich. Ich glaube fest, daß ein solcher Zauberüber einen Klosterbruder und in einem Kloster nicht walten kann,wenn dieser nicht eine Todsünde auf der Seele hat. Drum sagedie sieben Bußpsalmen her wende fleißig die Geißel und dashärene Gewand an enthalte Dich drei Tage lang aller Speiseaußer Wasser und Brod ich selber will Deine Beichte hörenund wir wollen sehen, ob dieser Singteufcl damit nicht ausge-