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4 (1851) Das Kloster
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Allerdings," versetzte Pater Eustachius.Aber für jedenText gibt es eine Erläuterung; und ich argwöhne, daß wenn dieNetzung des Paters vom Bösen kommt, es vielleicht nicht ganzohne seine Schuld geschehe» ist."

Wie!" fuhr der Abt auf;ich will nicht glauben, daß Dubezweifelst, daß dem Saran in früheren Tagen »erstattet wordenist, Trübsale über heilige Männer zu bringen, wie über denfrommen Job?"

Behüte Gott, daß ich es bezweifeln sollte," sprach derMönch, sich bekreuzend.Allein, wenn des Küsters Erzählungsich auf eine Weise auslcgen läßt, die weniger als wunderbar ist,dann hall' ich es für gerochen, diese Auslegung wenigstens in Be-tracht zu nehmen, wenn auch nicht dabei stehen zu bleiben. Nunhat dieser Ruprecht der Müller eine muntere Tochter. Angenommen ich sage bloS: angenommen, der Küster traf sie an der Furt,da sie von ihres Oheims Hause jenseits zurüAkam, denn dortist sie diesen Abend gewesen, angenommen, daß er, aus Artig-keit und um ihr das Ausziehen von Strümpfen und Schuhen zuersparen, sie hinter sich aufsitzen ließ und so mit hcrübernahm,angenommen er trieb seine Vertraulichkeiten weiter, als dasMädchen gestatten wollte und wir können uns leicht weiterdenken, daß diese Netzung die Folge davon war."

Uns dies Mährlein erfunden, uns zu hintergehen?" riefder Obere mit zornglühendein Antlitz.Das muß auf's Schärfsteuntersucht werden; nicht bei uns muß Pater Philipp hoffen, dieFolgen seiner Uebclthaten für Werke des Satan auszugeben.Morgen entbiete der Dirne, vor Uns zu erscheinen wir wollenuntersuchen und wir wollen strafen."

Mit Gunst, Ew. Hochwürden," entgcgnete Eustach,daswäre gar üble Politik. Wie unsere Sachen jetzt stehen, schnappendie Ketzer begierig jedes Gerücht aus, welches zur Verlästerung