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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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Und nun, da dieser Kerl fort ist, Pater Philipp," hobEustach an,willst Du unserm verehrten Oberen sagen, wasDir fehlt? Bist Du vino ^i-avalus *)?" Wenn das ist, wollenwir Dich in eine Zelle bringen."

Wasser, Wasser, nicht Wein!" jammerte der Mönch mitschwacher Stimme.

Nein," sprach der Subprior,wenn das Deine Krankheitist, kann Wein Dich vielleicht heilen." Und er reichte ihm einenBecher, welchen der arme Schelm sich trefflich wohl bekommenließ.

Und nun," sagte der Abt,laßt ihn die Kleider wechselnoder vielmehr laßt ihn in den Krankensaal bringen; denn esmöchte unserer Gesundheit nachtheilig sein, ihn anzuhören, wäh-rend er hier steht, dampfend wie ein bereiftes Feld."

Ich will sein Abenteuer hören," sprach Eustach,und Ew.Hochwürden Meldung thun." Somit begleitete er den Küsterin seine Zelle. In etwa einer halben Stunde kehrte er zumAbt zurück.

Er kommt von Glendearg, Ehrwürdiger Herr," berichteteEustach. Im Uebrigen erzählt er eine Mähr, wie sie seit langenJahre» in diesem Kloster nicht gehört worden ist." Hierauf ent-warf er dem Abt eine Skizze von des Küsters Abenteuern aufseinem Heimweg und fügte hinzu, daß er eine Zcitlang geglaubthabe, derselbe sei geisteskrank, da er ihn in einem Athcm habesingen, lachen und weinen hören.

Wundersam däucht es Uns," sprach der Abt,daß demSatan »erstattet worden, dermaßen Hand an Einen UnsererBrüder zu legen."

'! Von Wein beschwert.