Ein geschwollener Leichnam ist köstliches Mahl;
Mein Theil will ich haben mit Hecht und Aal."
Lustig wir schwimmen, der Mond scheint klar.
Wirst Du den goldenen Schimmer gewahrAuf der ferne» Höh', und den SilberregenAuf Erl' und Weid', die sich zitternd bewegen?
Ich seh' die Abtei mit Thürmen und Zinnen;
Zur. Vesper regt sich jetzt alles darinnen.
Die Mönche, sie eilen zum Gotteshaus;
Doch Philipp, der läuten sollte, bleibt aus.
Lustig wir schwimmen im Mondesstrahl,
Treiben durch Licht und Schatten zu ThalDort unterm Felsen im Augenblick ruht.
Finster und tief, die sonst wirbelnde Fluth.
Der Nix, aus Tiefen, noch unergründet,
Aufsteigend, hat seine Fackel entzündet.
Die zum Tode leuchtet. Schau', ist's nicht zum Lachen,
Wie er glotzt und gegen Dich aufsperrt den Rachen!
Glück auf zum Fischen! Wem gilt es heut' Nacht?
Einem Armen, oder dem Manne von Macht?
Zst's ein Lai oder Priester, nach welchem ihr lugt?
Ist's ein Liebhaber, welcher sein Liebchen besucht?
Horch! Hast Du nicht eben den Nix gehört:
,,Dem Wächter Dank, der den Uebergang wehrt;
Wer mir nahe kommt, den begräbt die Welle,
Sei's Lai' oder Mönch aus der Klosterzelle."
Wer weiß, wie lange der Gesang der Jungfrau noch gedauerthaben, und wo die Reise des entsetzten Mönchs geendet habenwürde. Aber als sie die letzte Stanze sang, kamen sie an odervielmehr in eine breite ruhige Wasserfläche oberhalb eines Dammesoder Wehres, quer im Flusse, über welches dieser sich in einembreiten Wasserfall herabstürzte. Das Maulthier, fei es freiwilligoder durch den Trieb des Wassers bestimmt, nahm seine Richtungnach dem Graben, der dazu diente, die Klostermühlen zu treiben,