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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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und lief, halb schwimmend, halb wadend in denselben ein, denMönch fürchterlich im Sattel hin und her werfend.

Während Philipp io hin und her wackelte ging sein Gewandlos. Bemüht, es zusammenzuhaltcn, fuhr er mit der Hand nachder Brust und griff auf das Buch der Frau von Avenel, welcheser im Busen trug. Kaum hatte er es in der Hand, so warfihn seine Begleiterin aus dem Sattel in's Wasser, hielt ihn beimKragen fest und tauchte ihn zwei oder drei Mal tüchtig unter,so daß sie sicher sein konnte, er war tüchtig genetzt. Dann ließsie ihn los, als er so nahe am Ufer war, daß er mit einer ge-ringen Anstrengung (einer großen war er nicht fähig) an's Landkriechen konnte. Er kam damit zu Stande. Als er sich um-wandte, zu sehen, was aus seiner wundersamen Gefährtin ge-worden sein, war diese nirgends zu erblicken. Dagegen hörteer immer noch, wie von der Oberfläche des Wassers her undvermischt mit dessen Rauschen über dem Wehr, ein Stück ihreswilden Gesangs, welches so zu lauten schitn:

Gelandet! Hätt' Dich das Buch nicht geborgen.

Hattest Du Berwick gesehn früh am Morgen.

Lustig Du Alter! und Glück wünsche Dir;

Selten landen, die schwimmen mit mir.

Das Entsetzen des Mönchs war stärker als seine Kräftelänger ertragen konnten. Der Kopf schwindelte ihm; er stolperteein paar Schritte vorwärts, rannte mit dem Kopf wider eineMauer und stürzte besinnungslos nieder.