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4 (1851) Das Kloster
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durch welches der Mönch nicht sonderlich Lust hatte zu reiten,wenn er irgend umhin konnte.

Peter! guter Freund!" rief er mit lauter Stimme;lieber,bcßter Freund! Peter, sei so gut und laß die Zugbrücke herunter.Peter! Ei hörst Du denn nicht? Dein Gevatter, Pater Philippruft Dir."

Peter hörte ihn recht wohl und sah ihn obendrein. Alleinda er den Küster als seinen besonderen Feind in seinem Streitmit dem Kloster betrachtete, ging er ruhig zu Bett, nachdem erden Mönch durch die Schießscharte beäugell und gegen seine Fraugeäußert hatte: ein Ritt durch's Wasser in einer mondhellen Nachtwürde dem Küster Nichts schaden und ihn für das nächste Malden Werth einer Brücke schätzen lehren, auf welcher ein Menschin der Höhe und trocken hinüber kommen könnte bei Sommerund Winter, Ebd' und Fluth.

Nachdem er sich heißer geschrieen mit Bitten und Drohungen,auf welche Peter von der Brucken, wie er genannt wurde, schlech-terdings nicht achtete, sctzte sich Pater Philipp endlich flußabwärtsin Bewegung, um sich der gewöhnlichen Furt bei der Mündungdes nächsten Baches zu bedienen. Er fluchte über die bäurischeVerstocktheit Petcr's, fing aber dabei doch an, sich cinzureden, daßder Uebergang durch die Furt nicht nur sicher, sondern auch an-genehm sei. Die Ufer und einzclen Bäume spiegelten sich so schönin dem dunkelen Strom ab, die liebliche Kühle und Stille bildeteeinen so angenehmen Gegensatz gegen seine vorhergehende angstvolleAufregung und gegen die Zornesgluth, welche seine vergeblichenBemühungen, den unbarmherzigen Brückenwart zu rühren, ver-anlaßt halten, daß er sich ganz behaglich fühlte.

Als er dicht an das Wasser gekommen war, gerade da, woer hincinrciten wollte, siehe, da saß unter einem halb verwittertendicken Eichbaum ein weibliches Wesen, weinend, händeringend