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Furcht sie abhält — denn es heißt, Gespenster spuke» darin —,wie Nichts sie entfernt von ihrem geistliche» Beruf, zur Beschä-mung verleumdender Ketzer, zum Trost und zur Erbauung allerwahren und getreuen Söhne der katholischen Kirche. Was wirdunser Bruder Eustachius dazu sagen?"
Außer Athem von der Schilderung der Gefahren und Mühen,denen zu trotzen—, und des Ruhmes, den zu gewinnen —nem-lich mittelst eines Stellvertreters — er im Begriff stand, bewegteder Abt sich langsam in's Refektorium, um feinen Imbiß zuvollenden. Der Küster dagegen saß nicht eben sehr gutwillig auf,und begleitete den alten Martin nach Glendcarg, wobei die größteBeschwerlichkeit war, daß er stets sein wohlgenährtes Maulthierzurückhaltcn mußte, wenn es einigermaßen mit dem armen abge-lebten Struppcl in gleichem Schritt bleiben sollte.
Im Thurm angekommen, blieb Bruder Philipp, der Küstereine Stunde bei seinem Beichtkind. Denn Elsperh bereitete in-deß für den verehrten Gast einige Erfrischungen in dem Saal.Als er nach der Beichte cintrat, fiel ihr sein unmuthiges und ge-dankenvolles Wesen auf. Sie beobachtete ihn mit ängstlicher Auf-merksamkeit und glaubte zu finden, daß er ehr aussah, wie Einer, demein ungeheueres Verbrechen gebeichtet worden ist, als wie Einer, dereinen losgczähltcn Büßer dem Himmel, nicht der Erde, überliefert.Nach langem Zögern konnte sie sich am Ende nicht enthalten, eineFrage zu wagen. Sic drückte die Ueberzcugung aus, daß die Fieifraueine leichte Beichte gedabt habe. Fünf Jahre hätten sie beisammengewohnt, und sie müsse sagen, kein Weib habe besser gelebt.
„Weib!" sprach der Küster streng, „Du weißt nicht, wasDu sagst. Was hilft es, die Schüssel auswendig rein zu halten,wenn das Innere von Ketzerei besudelt ist?"
„Unsere Teller und Blatten sind nicht so rein, als man wün-schen könnte, heiliger Vater," sprach Elspelh, die ihn nur halb
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