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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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schlechter Trost für ihn war, daß seine Frau, als sie Struppeln dieAugen aufreißen, die Nüstern aufblasen und am ganzen Leibe bebensah, ihm zu verstehen gab: der Gaul müsse mehr sehen, als sie.

In diesem Augenblick rief plötzlich das Kind:Schön Fräuleinwinkt uns dort hinaus!" Alle blickten nach der vom Kind be-zeichneten Richtung hin, sahen aber Nichts als ein Wölkchen auf-steigenden Nebels, welches die Einbildungskraft zu einer Menschen-gestalt formen konnte, woraus aber Martin bloß die traurige Ge-wißheit entnahm, daß die Gefahr ihrer Lage im Begriff war durcheinen schweren Duft noch vermehrt zu werden. Noch einmal ver-suchte er, Struppeln vorwärts zu führen, allein das Thor warunbeugsam in seinem Entschluß, der von Martin eingcschlagencnRichtung nicht zu folgen.Nun so nimm Du selbst deinen Weg,"rief er endlich,wir wollen sehn, was Du für uns thun kannst."Struppel, sich selber überlassen, trabte rüstig nach der Richtunghin, die das Kind angcdeutet hatte. Hierin, und daß er sieglücklich auf die andere Seite des gefährlichen Morastes brachte,lag nichts Wunderbares; denn der Instinkt dieser Lhiere inDurchwandcrung von Sümpfen ist eine ihrer merkwürdigsten Ei-genheiten und keinem Zweifel unterworfen. Sonderbar warnur, daß das Kind zu wiederholten Malen von dem schönen Fräu-lein sprach, und daß Struppel in dem Geheimniß zu sein schienda er immer in der von ihm angedeuteten Richtung fortging.Die Frau von Avenel, nur an die augenblickliche Gefahr denkend,achtete darauf nicht, aber ihre Begleiter wechselten mehr alsein Mal bedeutungsvolle Blicke.

Allcrheiligcnabcnd!" flüsterte Tibb ihrem Manne zu.

Um Unserer Lieben Frauen willen, kein Wort jetzt davon!"entgegnete Martin.Bete Deinen Rosenkranz, Weib, wenn Dunicht schweigen kannst."