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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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obwohl er seiner Richtung im Allgemeinen sicher war, konntesich und am Ende auch seinen Begleitern nicht länger verhehlen,daß er den geraden Weg nach Glendearg verfehlt habe, bestandaber darauf, daß er nicht weit davon sei.Wenn wir nur ein-mal über diesen großen Sumpf sind," sprach er,dann steh' ichdafür, wir haben den Thurm gerade unter uns."

Allein über den Sumpf zu kommen war kein Leichtes. Jeweiter sie sich hineinwagten, freilich mit all' der Vorsicht, dieMartins Erfahrenheit anempfahl, desto unsicherer wurde der Boden,bis sie nach Uebcrschreitung einiger gefährlichen Stellen keinenbesseren Beweggrund vorwärts zu gehen mehr hatten, als den,daß zurückkehren nicht minder gefährlich sei.

Die Frau von Avcnel war zärtlich erzogen, allein was über-sieht ein Weib nicht, wenn ihr Kind in Gefahr ist? Wenigerüber das Ungemach des Wegs klagend, als ihre Begleiter, welchevon Kindheit auf an dasselbe gewöhnt waren, hielt sic sich dichtneben dem Pferd, jeden Tritt desselben beobachtend und bereit,so wie cs in den Morast tappte, ihre kleine Marie von seinemRücken zu reißen.

Endlich kamen sie an eine Stelle, wo der Führer in großerUngewißheit war. Ringsum Nichts als kleine Flecke Haide, ge-trennt von einander durch tiefe Klüfte schwarzen Schlammes. Nachlanger Prüfung, welches der sicherste Weg sei, ergriff Martin sel-ber den Zügel um desto besser für die Sicherheit des Kindes wachenzu können. Aber Struppel fing an zu schnauben, legte die Ohrenzurück, streckte die Vorderbeine vor, zog die Hinterfüße unter denBauch und weigerte sich hartnäckig, einen Schritt in der beabsich-tigten Richtung vorwärts zu machen. Martin, in großer Verle-genheit, wußte nicht, sollte er seinen Willen bei dem Thier geltendmachen, oder hartnäckigem Widerstand desselben nachgeben. Ein