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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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Es mar am letzte» Oktober, als das Häuflein sich auf denWeg machte.Das ist Dein Geburtstag, lieb Mariechen!" sprachdie Mutter und eine bittere Erinnerung verwundete ihre Seele.Wer hätte vor wenigen Jahren denken sollen, das das Haupt,welches unter so vielen jubelnden Freunden in die Wiege gelegtworden war, diese Nacht vielleicht vergebens ein Obdach suchenwürde!"

Mariechen, ein hübsches Kind von sechs Jahren, ritt aufStruppel nach Zigeuner Art zwischen zwei Bündeln Bettung.Die Frau von Avencl ging neben her, Tibb führte das Thieram Zügel, und Martin schritt voraus, sorgsam den Weg erforschend.Nach einem Marsch von drei Meilen wurde das Führcrgeschäftschwieriger, als Martin sich anfangs vorgestellt, oder als er hattegestehen wollen. Die ihm bekannte Strecke des Moores, auf wel-cher er oft geweidet hatte, lag westwärts, aber um nach Glcndeargzu gelangen, mußte er ostwärts gehen. In den wilderen Gegen-den Schottlands ist cs sehr schwierig auf andere Weise von einemThal in's andere zu kommen, als indem man das eine hinab unddas andere wieder hinaufgebt. Wer den kürzesten Weg wählenwill, trifft auf steile Erhöhungen und Höhlungen, auf Felsenund Moose, wo man vergebens Weg und Steg sucht. Martin

Landrichter- Kommt, alter Bursch, ich muß eine bestimmteAntwort haben- Was dachtet Ihr, daß sie wären?

Schäfer- O Herr, ich bin nickt so keck zu sagen, daß ich micherinnere, was ich dachte, daß sie wären-

Lan drichter- Vorwärts Herr! Ich frage bestimmt, glaubtet Ihres wären Feen?

Schäfer- Wirklich, -kierr, ich will nicht sagen aber denken mocht'ich, es wäre» die Guten Nachbarn.

So ward er Wider seinen Willen dazu gebracht von den reizbarenBewohner des Feenlandes zu sprechen.