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4 (1851) Das Kloster
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südländischen Schelmen, und kein Söldner darf sie beunruhigenum Eins oder das Andere. Nun, wenn die gnädige Frau sichbequemen könnte, bei Elspcth Glendinning ihre Wohnung auf-zuschlagen, bis bessere Tage kommen, das wäre gewiß eine großeEhre für eine so geringe Frau; aber

Eine Ehre!" fiel Tibb ein;das will ich meinen; aufsolch' eine Ehre könnten Kind und Kindeskind von ihr stolz sein,wenn ihre Gebeine längst im Grab liegen. Ach, daß Gott 'er-barm! die gnädige Frau von Avenel soll eine Wohnung suchenbei eines Kirchvassals Witrwe!"

Es thut mir in der Seele weh," sprach Martin,siedorthin zu wünschen; aber was können wir machen? Hier bleiben,heißt verhungern; wohin sonst zu gehn, weiß ich so wenig, wiedas liebe Vieh, das ich gehütet habe."

Sprecht nicht weiter darüber," siel plötzlich die Wittwevon Avenel ein.Ich will in den Thurm gehen. Dame Elspethist von gutem Stand, Wittwe und Mutter von Waisen. Siewird uns Unterkunft geben, bis wir Etwas ausfindig machen.Bei diesen Stürmen ist der niedrige Busch der beste Schirm."

Da sieh, da sieh," rief Martin,die gnädige Frau hatnoch einmal so viel Verstand, als wir."

Ist natürlich," sprach Tibb;sie ist im Kloster erzogenund kann in Seide sticken, nicht zu reden von Weißnähen undMuschelwerk."

Glaubt Ihr," sprach die Freifrau zu Martin, indem sieihr Kind an den Busen drückte und so zu verstehen gab, auswelchem Grund sic die Zufluchtsstätte wünschte;glaubt Ihr,daß wir bei Dame Glendinning willkommen sein werden?"

Herzlich willkommen, herzlich willkommen, gnädige Frau,"antwortete Martin.Und warum nicht? Männer sind jetzt theuerin Schottland; ich kann arbeiten, so gut wie nur je in meinem