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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Der wilde und launcnvolle Braune Mann der Moore, wie csscheint ein achter Abkömmling der nordischen Zwerge, sollte oftdort gesehen worden sein, besonders im Herbst, wenn es dichteNebel gab. Die Schottischen Feen, ein wunderliches, reizbares,schadenfrohes Geschlecht, zeitweise launenhaft wohlwollend, häu-figer aber Unheil stiftend, gatten ebenfalls als Bewohner dieserSchlucht, insbesondere eines schauerlichen Fleckes, welcher eben da-her Overie nun 81>isn oder Höhlung der Feen hieß. Die Nach-barn bedienten sich dieses Namens nicht, in Folge der bei denkeltischen Schotten zum Theil noch jetzt herrschenden Ansicht,daß wer Gutes oder Uebeles von jenen wunderlichen Wesen rede,ihren Zorn erwecke, und daß dieselben vornehmlich ein geheimniß-volles Schweigen von dem verlangen, der unter sie geräth oderihren,Aufenthalt entdeckt.

Zugänglich war die unheimliche Schlucht vom breiten Thaldes Tweed aus, und einigermaßen gangbar bis zu dem festen Haus,genannt der Thurm von Glcndearg. Jenseits des Hügels, aufwelchem der Thurm stand, wurden die Höhen immer steilerund kamen dem Bache immer näher, so daß kaum ein Fußpfadübrig blieb. Die Schlucht endete an einem Wasserfall, wo daskleine Gewässer schäumend in drei Absätzen hcrabstürzte. Rochweiter oberhalb breitete sich ein gewaltiger Morast aus, dessenscheinbar endlose Fläche Wasservögel» zum Aufenthalt diente, unddie Bewohner der Schlucht, von denen abschied, die nordwärts ihreSitze hatten.

Die unruhigen und unermüdlichen Mooskleppcr kanntendiesen Sumpf genau und zogen sich zuweilen in denselben vorihren Verfolgern zurück. Oft ritten sie hinab in die Schlucht,hielten bei dem Thurm an und forderten und erhielten gastlicheAufnahme, ohngefähr so, wie ein Trupp nordamerikanischcr In-dianer bei einem europäischen Ansiedler, dessen vornehmster Wunsch