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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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leihung bestimmte. Der eigentlich urbare Boden der Stadt-schaft, welcher stets unter dem Pflug war, hieß das Jnfeld. Hierersetzte die Düngung die dem Boden fortwährend entzogene Kraft,so daß erträglicher Hafer und Gerste gewonnen wurde. Außer-dem gab es Ausfcld, von welchem man dann und wann eineErnte in Anspruch nahm, es dann wieder auf einige Jahre denhimmlischen Einflüssen" überlassend, bis der ausgesaugte Bodenwieder zu Kräften gekommen wärt. Jeder^Hintersasse konntenach Belieben ein Stück Ausfeld in Bearbeitung nehmen, undder Ertrag davon gehörte ihm. Die Arbeit war hier mühsamer,der Ertrag unsicherer. Außerdem diente das Ausfeld, wie dienahen Hügel, zur Schaftrift. Weiterhin boten ausgedehnte Moor-gründc, in welchen stellenweise gutes Gras wuchs, Weide für dasVieh der Hintersassen. Jeden Morgen im Sommer ward es vomStadthrrten hinaus- und jeden Abend wieder Hereingetrieben.Die Nacht über ließ man es bloß darum nicht im Freien, damites nicht Schnapphähnen in der Nachbarschaft zur Beute würde.Landwirhe unserer Tage schlagen die Hände über dem Kopf zu-sammen bet dieser Beschreibung, allein diese Art der Landwirth-schaft findet sich noch jetzt in einigen Gegenden von Nordschott-land und durchgängig auf den Shetlandinseln.

Die Wohnungen der Hintersassen der Kirche waren nichtminder kunstlos, als ihr Ackerbau. In jeder sogenannten Stadtbefanden sich mehre kleine Thürme mit Ueberhängen an den Seitenund gewöhnlich auch mit einem oder zwei vorspringenden Winkeln,deren Schießscharten den Thorweg bestrichen. Das Thor einessolchen Lhurmes war von starken eichenen Bohlen, mit Nägelnbeschlagen, und vor demselben befand sich zuweilen ein eisernesGatter. In diesen kleinen Blockhäusern wohnten für gewöhnlichdie vornehmsten Hintersassen mit ihren Familien; allein die Nach-richt von einer drohenden Gefahr drängte die ganze Ortsbewohner-