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4 (1851) Das Kloster
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in eine verzweifelte, grimmige Gegenwehr zur Berthcidigung ihrerFreiheit. Dies erweckte bei beiden Lheilen eine Gehässigkeit»welche in ihrer früheren Geschichte unbekannt ist; die religiösenBedenklichkeiten wichen vor dein durch Raubsucht gestacheltenNationalhckß, und das Kirchengut war nicht länger vor Einfällengesichert. Immer jedoch hatten die Dinst-und Lehenlcute dergroßen Abteien manchen Vortheil vor denen der weltlichen Land-herren, die zu stetem Felddicnst gehetzt wurden, bis sie am Endeaus Verzweiflung allen Geschmack an den Künsten des Friedensverloren. Die Lehenlcute der Kirche wurden nur zum allge-meinen Landkrieg aufgcboten und genossen außerdem den vcr-gleichungsweise ruhigen Besitz ihrer Pachtungen und Fcucrstellen').Bei ihnen fand man daher größere Geschicklichkeit in Allem, wasauf den Landbau Bezug hat; sie waren wohlhabender und besserunterrichtet, als das kriegerische Gefolge der unruhigen Häupt-linge und Landherrcn in der Nachbarschaft.

Die Lehenlrägcr der Kirche wohnten gewöhnlich in einemkleinen Dorf oder Weiler, dreißig oder vierzig Familien nahebeisammen zu wechselseitigem Schutz und Hülfe. Ein solcherOrt hieß eine Stadt sl'orvn) und das den Bewohnern desselbengehörende Land hieß die Sladtschaft (lorvmslüp). Die ver-schiedenen Familien besaßen gewöhnlich das Land gemeinschaft-lich, d. h. zu gemeinschaftlicher Bearbeitung, aber zu ungleichenLhcilen, d. h. der Ertrag ward so vertheilt, wie cs die Ver-

'I Kleine Erbleihgüter, für welche die Hintersassen entweder eineKleinigkeit in Geld oder einen geringen Dheil des Ertrags zu ent-richten hatten. Durch Vergebung solcher kleiner Lehen bevölkerten dieWürdenträger der Kirche am liebsten ihre Klostergüter, und noch findehman viele Abkömmlinge jener Hintersassen in Besitz ihrer Erbleihgüterin der Nähe der großen Klöster von Schottland.