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nicht minder glänzenden Stifter Melrose, Jedburgh und Kelsoerhoben. Die Schenkungen an Land, mit welchen der Königdiese reichen Klöster begabte, haben ihm bei den Mönchsschrift-stcllern den Beinamen des Heilige» erworben und von einemseiner verarmten Nachkommen den Vorwurf zugezogen, daß erein schlimmer Heiliger für die Krone gewesen sei.
Es ist indessen wahrscheinlich, daß David, ein eben so wei-ser als frommer Herrscher, nicht lediglich durch Gründe derFrömmigkeit zu dieser großen Freigebigkeit gegen die Kirche be-stimmt wurde, sondern daß er mit derselben politische Zweckeverknüpfte. Seine Besitzungen in Northumbcrland und Cum-becland waren unsicher geworden nach dem Verlust der Stan-dartenschlacht, und da sich voraussehen ließ, daß das verglei-chungsweisc fruchtbare Teviotthal die Gränze seines Reiches wer-den würde, so scheint cs, er wünschte wenigstens einen Theildieser werthvollen Besitzungen dadurch zu sichern, daß er sie indie Hände der Mönche gab, deren Eigenthum lange Zeit geschontwurde, selbst im Toben eines Gränzkriegs. So nur hatte derKönig einige Aussicht, den Bebauern des Bodens Schutz undSicherheit zu verschaffen; und wirklich waren Jahrhunderte hin-durch die Ländereien dieser Abteien eine Art von Land Gosen,welches im Sonnenschein des Friedens und der Sicherheit gedieh,während das übrige Königreich unter der Hand wilder Stämmeund räuberischer Landherren einen düsteren Schauplatz von Ver-wirrung, Blut und unaufhörlichen Gewalthätigkeiten bildete.
Doch dieser Schutz hat nicht gedauert bis zur Vereinigungder beiden Kronen. Lange vor diesem Zeitpunkt hatten die Kriegezwisckcn England und Schottland ihre ursprüngliche Beschaffen-heit, als Feindseligkeiten zweier Völker, die auf gleichem Fußstehen, verloren und waren ausgcartet, von Seiten der Engländerin einen Kampf um Unterdrückung, auf Seiten der Schotten
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