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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Langeweile fühlte, als bei manchen seiner Predigten. So großist der Unterschied zwischen eignem mühsamen Lesen einer Hand-schrift und demSelbiges Euch vorgelefen," wie der Mann imSchauspiel sagt; cs ist grade wie der Unterschied zwischen demUeberfahren in einem Kahn und dem Durchwaten eines Bachesbis an die Kniee im Schlamm. Immer aber blieb die Schwierig-keit, Jemand zu finden, welcher die Rolle des Herausgebers über-nehmen wollte und zugleich das Geschäft der Berichtigung vonDruck- und Sprachfehlern, welche nach Versicherung des Schul-meisters schlechterdings nöthig war.

Seitdem die Bäume gegangen sind, sich einen König zuwählen, ist nie ein Ehrenamt so feil geboten worden. DerPfarrer wollte nicht die Ruhe seines Kaminwinkels verlassen, derAmtmann schützte die Würde seiner Stellung vor und die An-näherung des großen Jahrmarkts, als Gründe, die ihn abhielten,nach Edinburgh zu reisen und Vorkehrungen zum Druck der Hand-schrift des Benediktiners zu treffen. Nur der Schulmeister schienvon biegsamem Stoff zu sein. Begierig vielleicht, einen Namenwie Jedediah Cleischbotham zu erlangen, ließ er den Wunschmerken, den wichtigen Auftrag zu übernehmen. Allein die Ein-wendungen dreier reichen Pächter, deren Söhne er in Kost,Wohnung und Unterricht hatte für zwanzig Pfund jährlich porKopf, kamen wie ein Frost über die Blüthen seines literarischenEhrgeizes, und er war gcnöthigt, das Geschäft abzulehnen.

Unter diesen Umständen wende ich mich nach dem Ausspruchunseres kleinen Kriegsrathes an Sie, verehrter Herr, in der zu-versichtlichen Hoffnung, Sie werden nicht abgeneigt sein, dieseArbeit zu übernehmen, da dieselbe in so naher Beziehung zu den-jenigen steht, durch welche Sie Sich bereits einen Namen gemachthaben. Meine Bitte ist, Sie möchten das beigeschlossene Packetdurchgehen oder vielmehr prüfen und berichtigen und es zum Druck