ren Wege ein Billet folgenden Inhalts erhielt: „Lebe wohl,Cleveland! Wir scheiden auf immer, und eö ist gut, daß es ge-schehe» — sei tugendhaft und glücklich. Die Täuschung, welcheeine einsame Erziehung und eine beschränkte Kcnutniß derjetzigen Welt um mich verbreitet hatten, sind entschwunden,und ans immer zerronnen. In dir, glaube ich, habe ich michwenigstens insoweit nicht geirrt, daß du Einer von denen bist,für welche das Gute mehr Anziehungskraft hat, als das Böse,und die nur durch Nothwendigkeit, Beispiel und Gewohnheitzu der Lebensweise gebracht worden, welche du führtest. Ge-denke meiner wie Jemandes, der nicht mehr lebt, wenn dunicht eben so sehr der Gegenstand des allgemeinen Lobes wirst,wie du bis jetzt der des allgemeinen Tadels wärest, undgedenke meiner dann als Jemandes, der deines wiederanfle-benden Ruhmes sich freuen wird, wenn er dich auch nie wiedersehen darf!" Der Brief war M. T- unterzeichnet, und Cleve-land las ihn mit einer tiefen, selbst durch Thränen verrathene»Rührung wohl hundertmal, und drückte ihn dann an sein Herz.
Mvrdannt Mertoun erhielt durch einen Brief, der abersehr verschiedener Art war, von seinem Vater Nachricht. Basilsagte ihm ans immer Lebewohl, und entband ihn von nun ander Pflichten eines Sohnes, da er, trotz der jahrelangenKämpfe, nie die Liebe eines Vaters gegen ihn habe fühlen kön-nen. In dem Briefe war zugleich einer Nische in dem altenHause von Jarlshof erwähnt, worin der Schreiber eine bedeu-tende Summe baaren Geldes und andere Sachen von Werthniedergelcgt habe, die er Mvrdannt als sein Eigcnthnm anzu-sehen bat. „Dn brauchst nicht zu fürchten," hieß es m demBriese, „daß dn mir dadurch eine Verbindlichkeit schuldig wer-dest, oder an der Beute eines Seeräubers Antheil habest.Was du hier erhältst, ist beinahe allein das Eigenthum deinerPirat. III. 15