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er ihrem Gebote,, gehorche» müsse. Der Bürgermeister machteallen weiteren Erörterungen dadurch ein Ende, daß er sagte,«ine andere Angelegenheit von Shetland aus erfordere seineunmittelbare Gegenwart. Ein Herr, Namens Mertoun, der zuJarlshof wohne, habe eine Klage gegen den Jagger Snailsfovterhoben, weil er einem seiner Dienstboten behülflich gewesen,einige Sache» von Werth, die man ihm in Verwahrung gegeben,zu unterschlagen, und er sei im Begriff, eine Vernehmung überden Gegenstand anznstcllen, und die Sachen dem Mr. Mertounwiedergeben zu lassen, der dem rechten Eigenthümcr dafür ver-antwortlich sei. Bei dieser ganzen Nachricht war de» Schwe-stern nichts anziehend, als das Wort: Mertoun, welches Minna'sHerzen ein Dolchstoß war, weil sie daran dachte, unter welchenUmständen Mordaunt Mertoun verschwunden war, und wennauch aus einem weniger schmerzlichen, doch immer noch sehrtrüben Gefühle, selbst ans Brenda's Wangen eine flüchtigeRothe hervorrief und ihr Auge feucht werden ließ. Es wurdeindeß bald deutlich, daß der Bürgermeister nicht von Mor-daunt, sondern von seinem Vater sprach-, und Magnus'Töch-ter, für welche seine genommenen Auseinandersetzungen wenigAnziehendes hatten, nahmen von dem Bürgermeister Abschied,um sich in ihre eigene Wohnung zu begeben.
Als sie in dem Hause ihrer Verwandten ankamen, war esMinna's erstes Geschäft, anszukundschaften — so weit sie dießthun konnte, ohne Verdacht zu erregen — in welcher Lagesich der unglückliche Clcveland befände. Diese war, wie sie baldfand, sehr mißlich. Der Bürgermeister hatte ihn allerdingsnicht, wie Claudius Halcro vermnthete, in engen Verwahrsambringen lassen, da er sich vielleicht der für ihn sprechendenUmstände erinnerte, unter denen er sich ergeben, und, wenig-stens bis auf den äußersten Augenblick, nicht ganz wortbrüchig