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einer goldenen Kette, die er mchrercmale »in den Hals geschlungenhatte, hing eine Pfeife von eben diesem Metall, das Zeichen seinerWürde. Vor Allem aber trug er einen Schmuck, welcher diesenkühnen Räubern eigenthümlich war, nämlich außer einem oderzwei Paar Pistolen, die sie gewöhnlich im Gürtel hatten, zweiandere Paare mit den schönsten Beschlägen und von ausgezeich-neter Arbeit, welcke in einer Art von hochrvther Schärpe oderBand, über die Schulter hingen. Das Heft und der Beschlagvon dem Degen des Capitains waren von ähnlichem Werth,wie seine übrige Ausrüstung, zu welcher sein natürlicher Anstandso gut paßte, daß er von der Schiffsmannschaft mit einem all-gemeinen Freudengeschrei empfangen-wurde, als er auf dem Ver-deck erschien, denn diese Menschen urtheilen nach dem Auge, wiedas gemeine Volk gewöhnlich.
Clcveland nahm mit den Andern auch seinen Vorgänger imAmte, Gosse, mit in das Boot; dieser war sehr reich gekleidet,aber da er nicht eben den Vortheil des Acußern wie Clevelandbesaß, nahm er sich wie ein Bauer im Kleide eines Hofmannesaus, oder vielmehr wie ein gemeiner Buschklepper in den geraubte»Kleidern eines von ihm Ermordeten und dessen Ansprüche aufdas Eigenthnm seiner Kleider, in den Augen Aller die ihn sehen,durch das Gemisch von Plumpheit, Gewissensbissen, Grausam-keit und Unverschämtheit, welches sich in seinen Zügen ansspricht,doppelt verdächtig werden. Cleveland nahm Gosse wahrscheinlichdeßwegen mit sich an's Land, um ihm jede Gelegenheit zu rauben,in'seiner Abwesenheit das Schiffsvolk von ihm abwendig zumache». So verließen sle das Schiff, und erreichten, unter Ge-sang und Rädern, und während Las Wasser bei ihrem Chorehöher aufschäumte, bald den Lluai von Kirkwall.
Den Oberbefehl über das Schiff erhielt unterdessen Bnnce,ans dessen Treue Cleveland, wie er wußte, sich vollkommen ver-