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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
Seite
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Nun, Voigt," sagte der Barde,wenn Ihr denn durchausdie Wahrheit wissen wollt: ich ging zu Norna, um mit ihrüber Euere Angelegenheiten zu reden."

Ueber meine Angelegenheiten?" erwiderte der Udallar;was sind das für welche?"

Es betraf die Gesundheit Eurer Tochter. Ich hörte, daßNorna Eure Botschaft nicht hatte annehmen und Erik Scam-bcsser nicht hatte sehen wollen. Nun, dachte ich so bei mirselbst, Essen, Trinken, Musik oder sonst etwas hat mir nichtschmecken wollen, seitdem Jarto Minna so unwohl ist, und ichkann wohl, buchstäblich wie bildlich, sagen, daß mein Tag undmeine Nacht mir nur Kummer gebracht habe. Kurz, ich dachteso, daß ich am Ende bei der alten Norna wohl mehr geltendürfte, als ein Anderer, da Scalden und weise Frauendoch immer so zu einem Geblüt gerechnet werden; und ich unter-nahm die Reise, in der Hoffnung, daß ich meinem alten Freundeund seiner lieblichen Tochter vielleicht würde etwas nützen können."

Und das war sehr freundlich von dir, guter, wohlwollen-der Claudius," sagte der Udallar, indem er ihm mit Wärmedie Hand drückte:ich habe es immer gesagt, daß du bei all'deinem Fiedel» und deiner Thvrheit doch immer noch das gutealle norwegische Herz im Busen trägst. Nun, Mensch, laßdich das nicht betrüben, sondern sei froh, daß dein Herz besserist, als dein Kopf; nun, und du bekamst keine Antwort vonNorna, nicht wahr?"

Keine befriedigende," erwiderte Clandins Haler»;abersie fragte mich genau aus über Minna's Krankheit, und icherzählte ihr, daß ich sie vor einigen Morgen, bei nicht sehrgutem Wetter außer dem Hause gefunden, und daß ihreSchwester Brenda gesagt, sie habe sich den Fuß verletzt, knrz,ich erzählte ihr Alles, was ich wußte, haarklein."