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die fle anriefen, zwangen, ihnen Rede und Antwort zu geben,und wäre cs Odin selbst gewesen."
„Vetter," sagte Norna, indem fle von ihrem Sitze aufstandund sich näherte, „du hast wohl, und zu guter Stunde, fürdich und deine Töchter geredet, denn wärest du von meinerSchwelle gegangen, ohne mir eine Antwort abzupressen, sohätte die Morgensonne dich nicht mehr beschienen. Die Geister,welche mir dienen, sind neidisch, und wollen zu nichts, dasder Menschheit von Nutzen sein kann, hülsreiche Hand leistenwenn ihre Dienste nicht von der unverzagten Keckheit derBraven und Freimüthigen mit Gewalt erzwungen werden.Und nun sprecht, was begehrt Ihr von mir?"
„Meiner Tochter Gesundheit," erwiderte Magnus, „diekeine Heilmittel herzustellen vermocht haben."
„Deiner Tochter Gesundheit?" erwiderte Norna, „und wasist des Mädchens Uebel?"
„Der Arzt," sagte Troil, „muß den Namen der Krankheitwissen. Alles, was ich dir sage» kann, ist, daß. ..."
„Schwelg!" sagte Norna, ihn unterbrechend. „Ich weißAlles, was du mir sagen kannst, und mehr, als du selbst weißt.Setzt euch insgesammt, und du, Mädchen" — sagte fle, indemfle sich zu Minna wandte, und auf den Ort zeigte, von demsie soeben aufgestanden war — „Setze dich in jenen Sessel,einst der Sitz der Gierwada, bei deren Stimme die Sterneihre Strahlen verbargen, und selbst der Mond erblich."
Minna näherte sich mit langsamen, schwankende» Schrit-ten dem rohen Sitze, welchen Norna ihr andeutete, und deraus einem Steine bestand, welcher von der rohen und plumpenHand irgend eines alten gothischcn Künstlers zu einem Sesselbearbeitet worden war
Brenda, die sich so dicht, als möglich, an ihren Vater