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„Wahrscheinlich schleppte es der Schurke Vaughan hin-weg," antwortete der Udallar mit rauhem Tone, dem es deut-lich anzuhören war, wie müde er der Sache sei.
„Vaughan?" sagte Brenda, „gewiß der armen NornaGeliebter! Was für ein Mann war er, Vater?«
„Wahrscheinlich ein Mann, wie andere," antwortete derUdallar; „ich habe ihn in meinem Leben nie gesehen. Erging mit den schottischen Familien in Kirkwall um, und ichmit den guten alten norwegischen Leuten. — Ach, wäre Nornaimmer bei ihren Verwandten geblieben, und hätte sich nichtimmer zu ihren schottischen Bekanntschaften gehalten, so hättesie Banghan nicht kennen lernen, und die Sachen möchtenwohl anders gekommen sein — aber dann hätte ich auch deineselige Mutter nicht kennen lernen, Brenda, und das würdemir," sagte er, indem eine Tbräne in sein großes blauesAuge trat, „eine kurze Freude und einen langen Kummererspart haben ...."
„Norna würde meiner Mutter Platz bei dir, Vater, alsGefährtin und Freundin, nach alle Dem, was ich gehört habe,nicht wohl ausgefüllt haben," — sagte Brenda nach einigemZögern. Aber Magnus, der durch die Erinnerung an seingeliebtes Weib erweicht war, antwortete ihr mit mehr Milde,als sie erwartete.
„Ich würde damals gegen eine Heirath mit Norna nichtsrinzuwenden gehabt haben. Ein alter Zwist wäre dadurchausgeglichen — ein alter Schade geheilt worden. Alle unsereBlutsverwandten wünschten es, und so wie es damals mitmir stand, besonders da ich deine selige Mutter noch nichtgesehen, hatte ich ihren Beschlüssen wenig entgegenzusetzen.Du mußt von Norna oder von mir nicht nach dem urtheilen,was wir jetzt sind — sie war jung und schön, ich fröhlich,