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3 (1851) Der Pirat
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Munde führte, andächtig auf den guten Erfolg der Reise, undbefahl, daß sich Alle in Bereitschaft halten sollten, diese fortzu-setzen. Während die Klepper gesattelt wurden, suchte Brendaihrem Vater mit einiger Muhe zu verstehen zu geben, daß sieihn heimlich zu sprechen wünsche etwas, das den ehrlichenUdallar sehr überraschte, der, wenn gleich verschwiegen wie dasGrab, bei den wenigen Dingen, wo er das Geheimhalten alseine Sache von Wichtigkeit ansah, im Ganzen Alles so weniggeheim behandelte, daß die wichtigsten Angelegenheiten oftvon ihm ganz öffentlich, in Gegenwart seiner ganzen Familie,die Diener miteingeschlossen, verhandelt wurden.

Sein Erstaunen wuchs indeß noch, als er, absichtlich mitseiner Tochter Brenda im Kielwasser der andern Reiter, wieer es nannte, zurückbleibend, die ganze Erzählung von Norna'sBesuch in Burgh-Westra und von den wunderbaren Sachenvernahm, die sie seinen Töchtern mitgetheilt hatte. LangeZeit konnte er nichts als einzelne Ausrufungen Hervorbringen,dann schloß er mit tausend Flüchen auf die Thorheit seinerVerwandtin, seinen Töchtern eine solche Schreckensgeschichtezu erzählen.

Ich habe sehr oft gehört," sagte der Udallar,daß siebei aller ihrer Weisheit und ihrer Kenntniß von den Jahres-zeiten, doch verrückt sei, und bei den Gebeinen meines Namens-verwandten, des Märtyrers, ich fange nun wirklich an, es zuglauben. Ich weiß jetzt eben so wenig zu steuern, als obmein Kompaß verloren gegangen wäre. Hätte ich das gewußt,ehe wir die Reise antraten, so glaub' ich, wäre ich zu Hansegeblieben; da wir aber jetzt schon zu weit sind, und Nornauns erwartet. . ."

Erwartet? Vater, ist das möglich?"

Nun, das weiß ich nicht aber wer da weiß, wie der

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