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von denen man einen starken Vorrath mitgenommen hatte.Dieß geschah an einem freundlichen Quell, dessen Wasser aber,trotz seiner Klarheit, dem Gaumen des Udallars nicht eherzusagen wollte, als bis er es durch Beimischung von einemreichlichen Theile ächten Franzbranntweins schmackhaft gemachthatte. Nachdem er zum zweiten, ja, zum dritten Male einengroßen, silbernen Neisebechcr gefüllt hatte, auf dem in erhabenerArbeit ein niederländischer Cupido, der eine Pfeife raucht, undein niederländischer Bacchus, der seine Flasche einem Bären inden Rachen gießt, zzi sehen waren, wurde er gesprächiger,als der Aerger es ihm bisher erlaubt hatte, und redete seineTöchter folgendermaßen an:
„Nun, Kinder, wir sind nur noch eine oder zwei Meilenvon Norna's Wohnung entfernt, und wir wolle» sehen, wiedie alte Zanbersprecherin uns empfange» wird.
Minna unterbrach ihren Vater durch einen schwachen Laut,während Brenda sehr überrascht ausrief: „Also Norna sollenwir diesen Besuch abstatten? — Das verhüte der Himmel!"
„Und warum soll der Himmel es verhüten ?" sagte der Udal-lar, indem seine Augenbrauen sich znsammenzogen; „warum,mochte ich wohl wissen, sollte der Himmel es verhüten, daß ichmeine Verwandte besuche, deren Erfahrung deiner Schwestersehr nützlich werde» kann, wenn irgend eine Frau oder ein Mannauf Shetland ihr noch zu helfen im Stande ist? Du bist eineNärrin, Brenda; deine Schwester hat mehr Ueberlequng. —Sei heiter, Minna! Du hattest ihre Gesänge und Erzählungenimmer gern, und hingst an ihrem Halse, wenn die kleine Brendaweinte, und vor ihr lief, wie ein spanisches Kauffahrteischiffvor einem holländischen Kaper die Flucht nimmt."
„Ich wünsche, daß sie mir heute nicht wieder solchenSchrecken einjagcn mag," erwiderte Brenda, welche zugleich