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bekam und Burgh-Westra von der südwestlichen Spitze desFestlandes (wie die Hauptinsel genannt wird) schied, welchein das Vorgebirge Fitfnl-Head ansläuft, so wie die südöstlichesich in das Vorgebirge Samburgh endet.
So zogen sie dahin über Feld und durch öde Gegend, derUdallar ans einem starken, mächtigen, wohlgefütterten Gaul vonnorwegischer Zucht, der etwas größer, aber eben so stämmig,als die gewöhnlichen Landpferde war, während Minna undBrenda, welche, außer andern Vollkommenheiten, auch die be-saßen, gute Reiterinnen zu sein, zwei der tüchtigen Thiereritten, welche mit mehr Sorgfalt, als man hier gewöhnlichauf sie verwendete, gefüttert und gezogen, sowohl durch dieZierlichkeit ihrer Gestalt, wie durch ihre Lebhaftigkeit, bewiesen,daß die so sehr und so unverantwortlich vernachlässigte Raffesicher auch zu äußerer Schönheit aufgezogen werden könne,ohne deßwegen etwas von ihrem Feuer und ihrer Kraft zuverlieren. Sie waren von zwei Bedienten zu Pferde und vonzweien zu Fuße begleitet, welche Letztere man mitgenommenhatte, weil dadurch die Reise nicht aufgehalten werden konnte,da ein großer Thcil des Weges entweder klippig oder so morastigwar, daß die Pferde nur Schritt gehen konnten, und sie, wennman an eine längere Strecke barten und ebenen Bodens kam,nur von der nächsten Heerde ein paar Pferde nehmen durften,um sich beritten zu machen.
Die Reise war höchst traurig, und es wurde selten gespro-chen, ausgenommen, wenn der Udallar, von Ungeduld undAerger angereizt, seinen Gaul zum schnelleren Gange antrieb,ihn aber sogleich, Minna's schwache Gesundheit bedenkend,wieder anhielt, und wiederholt fragte, wie sie sich befände, undob die Reife sie auch nicht zu sehr anstrenge. Zu Mittag hieltdir Gesellschaft an, und nahm einige der Erfrischungen zu sich,