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3 (1851) Der Pirat
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endlich gezwungen, zn dem Rathe seiner Verwandten, Nornavon Fitfnl-Head, seine Zuflucht zu nehmen, obgleich die Umstände,deren wirim Laufe der Erzählung gedachten, einige Kälte zwischenihnen herbcigefü-rt hatten. Sein erster Versuch war vergeblich; Norna befand sich damals an ihrem gewöhnlichen Aufent-haltsorte, am Meeresufer, nahe an dem Vorgebirge, nach wel-chem sie sich nannte, aber obgleich Erik-Scambestcr selbst dieBotschaft überbrachte, weigerte sie sich doch entschieden, ihn zusehen, oder irgend eine Antwort zu geben.

Magnus war über die Nichtachtung, mit welcher sein Boteund seine Botschaft behandelt wurden, höchlich entrüstet; alleinseine Besorgniß für Minna, so wie die Achtung, die er vorNorna's wirklichem Unglück und der ihr beigemesscne» Weisheitund Macht hatte, hielten ihn dießmal ab, sich seiner gewöhnlichenReizbarkeit zu überlassen. Im Gegentheil entschloß er sich, seinerVerwandten sein Anliegen in eigener Person vorzutragcn. DiesenBorsay behielt er indeß für sich, und bat nur seine Töchter, sichbereit zu halten, ihm bei einem Besuche, den er einem Verwand-ten abstatten wollte, welchen er seit einiger Zeit nicht gesehen,zu begleiten, und gab ihnen dabei die Weisung, einige Vorräthemitzunchmen, da die Reise weit sei, und man den Freundvielleicht ans ihre Bewirthung nickt vorbereitet fände.

Nicht gewohnt, nähere Erläuterungen über seine Befehle znverlangen, und in der Hoffnung, daß die Bewegung und Unter-haltung eines solchen Ausfluges ihrer Schwester heilsam seinwürde, ließ Brenda, auf welcher jeyt alle Sorgen des Haus-wesens und der Familie lasteten, die nöthigen Anstalten zurReise treffen. Schon der näckste Morgen sah sie auf dem langenund ermüdenden Wege über Ufergrund und Moorland, welchenur durch einzelne Hafer- und Gerstenfelder da, wo manetwas Boden zum Anbau ausgcwählt hatte Abwechselung