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3 (1851) Der Pirat
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So überzeugt mich," sagte Mertoun,denn wenn ichnicht so überzeugt werde, so ist wohl wenig Aussicht dafür,daß ich Euern Rathschlägen folge."

So gebt denn," sagte Nonia,auf das genau Acht, wasich Euch von Eurem Sohne sage, denn sonst möchte das, wasich Euch von Euch selbst sagen werde, wohl die anderen Ge-danken aus Eurem Gedächtnisse verwischen. Ihr werdet zudem bevorstehenden Markte nach Kirkwall gehen, werdet amfünften Markttage in dem äußeren Seitengange der St. Mag-nus-Kathedrale wandeln, und dort Jemanden treffen, der EuchNachricht von Eurem Sohne geben wird."

Ihr müßt Euch deutlicher erklären, Frau," erwiderteMertoun unwillig,wenn Ihr wollt, daß ich Eurem Rathefolgen soll. Ich bin, zu meiner Zeit, gar oft von Frauen geäfftworden, aber nie so plump, als Ihr es zu beabsichtigen scheint."

So höre denn!" sagte die alte Frau.Das Wort, dasich jetzt aussprechen werde, betrifft dein innerstes Geheimniß,und soll dir durch Nerv und Gebein zucken."

Mit diesen Worten flüsterte sie Mertoun etwas in's Ohr,dessen Wirkung beinahe zauberhaft war. Er blieb starr undbewegungslos stehen, während Norna, den Arm langsam, mitder Miene der Obergewalt und des Triumphs, emporhebend,von ihm hinwegglitt, sich um eine Ecke der Trümmer wandte,und bald darauf verschwunden war.

Mertoun machte keine Bewegung, ihr zu folgen, oder ihrnachznblicken.Vergebens suchen wir dem Schicksale zu ent-gehen," sagte er; als er sich wieder etwas erholt, drehte ersich um, und kehrte den öden Trümmern und dem Kirchhofeden Rücken. Als er von der letzten Stelle, von der man dieKirche noch sehen konnte, zurückblicktc, sah er Norna's Gestalt!in ihren Mantel gehüllt, auf der obersten Spitze des verfallenen