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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
Seite
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nach Hause ging, oder von einem Abhange, wo sein Fuß aus-glitt, hcrabgcstiirzt wäre - die ganze Insel wußte, wie wage-halsig er war wer wäre dann eine Närrin gewesen? . .."Und nun fügte sie den eindringlichen Ausruf hinzu:Gottbeschütze das arme, mutterlose Kind; denn batte er eine Mutter,so würde man längst nach ihm gesucht haben!"

Dieser letzte Spott erschütterte Mertonn gewaltig; seineZähne schlugen zusammen, er erbleichte, und ricf Swertha stam-melnd zu, in sein Studierzimmer zu gehen (das sie fast nie be-treten durfte), und ihm eine Flasche zu holen, welche dort stand.

Aha!" sagte Swertha zu sich selbst, während sie den Auftragauszuführen eilte,mein Herr weiß sehr wohl, wo der Becherdes Trostes ist, mit dem er das Wasser zu seiner Zeit mischt."

Es fand sich auch in der Tdat ein Kästchen mit Flaschen,wie man sie gewöhnlich hat, um abgezogene Wasser darin auf-znbewahren; aber der Staub und die Spinnengewebe, womitsie bedeckt waren, zeigte, daß man sie seit Jahren nicht vonihrer Stelle gerückt hatte. Swertha zog, mit einiger Müheund mit Hülfe einer Gabel denn Korkzieher gab es inJarlSbof nicht den Kork aus einer der Flaschen, und nach-dem sie sich durch den Geruch, und, um nicht fehl zu gehen,durch einen mäßigen Schluck überzeugt, daß sie gesundesBarbadoes-Wasser enthielt, trug sie sie i» das Zimmer, woihr Gebieter noch immer mit einer Ohnmacht kämpfte. Siegoß nur ein klein wenig in das nächste Glas, das sie findenkonnte, in der weisen Ueberlegnng, daß bei Jemand, der sowenig an geistige Getränke gewöhnt sei, auch einige Tropfenschon große Wirkung Hervorbringen würden. Allein der Patientwinkte ihr ungeduldig zu, den Becher, der ungefähr das Dritt-thcil einer englischen Pinte halten mochte, bis an den Randzu füllen, und stürzte es, ohne abzusetzen, hinunter.