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Mertoun war von der unverschämten Geläufigkeit der Zungeseiner aufrührerischen Haushälterin schon sehr überrascht undAnfangs sogar zum Stillschweigen gebracht worden; bei demletzten Trumpfe aber befahl er ihr mit barscher Stimme, zuschweigen, und begleitete diesen Befehl mit einem der furcht-barsten Blicke, welche seine dunkeln Augen schießen konnten.Allein Swertha, die sich, wie sie dem Rauzeimann nachhererzählte, während des ganzen Auftrittes wie durch ein Wunderbegeistert fühlte, ließ sich von der lauten Stimme und demgewaltigen Blicke ihres Herrn nicht cinschüchtcrn, sondern fuhrin dem früheren Tone fort:
„Seine Gnaden," sagte sie, „habe so viel Wesens gemacht,als die armen Leute aus dem Orte einige wenige Kisten undLumpen, die doch Niemand gebrauche, an dem Ufer aufgcfangenhätten, und nun wäre der wackerste Bursche im Lande verloren,und man mochte sagen, vor seinen Augen d'raufgegangen, undkein Mensch frage einmal darnach, was aus ihm geworden wäre."
„Was wird ans ihm geworden sein, alte Närrin, als wasGutes?" antwortete Mr. Mertonn; „so viel wenigstens, alsetwas Gutes an den Thvrheiten sein kann, mit denen er seineZeit verbringt?"
Dieß wurde mehr in einem verächtlichen als in einemzornigen Tone gesprochen, und Swertha, die jetzt schon in Ganggekommen war, beschloß, das Gespräch nicht fallen zu lassen, umso mehr, da das Feuer ihres Gegners schwächer zu werden schien.
„Ja, allerdings bin ich eine alte Närrin; aber wen» nunMr. Mordaunt in dem Rust umgekommen wäre, wie dasBoot, das bei dem unglücklichen Windstoß am vorigen Morgen«ntergcgangen ist — zum Glück war der Windstoß eben so kurz,als er heftig war, sonst wäre kein Mensch davon gekommen —oder wenn er in einem See ertrunken wäre, als er zu Fuß