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Geschlechts, die nicht aus Wankelmuth, Thorheit, Einbildung'und Eigenwillen besteht, ans nichts als einfältigen Besorgnissen,Grillen und Furcht zusammengesetzt ist? Was gehen michdeine Besorgnisse an, thvrichte alte Hexe?"
Es ist eine bewundernswürdige Eigenschaft der Frauen,daß das ganze Geschlecht sogleich unter Waffen ist, sobald einEingriff in die Gesetze der natürlichen Zuneigung und Anhäng-lichkeit zu ihrer Kenntniß gelangt. Wenn aus der Straße Lärmentsteht, und es heißt, daß Vater oder Mutter ein Kind, oderdas Kind eines von den Eltern gemißhandelt hat — von Mannund Frau nicht zu reden, weil man da die Theilnahme aufRechnung der Sympathie setzen könnte — so nehmen sogleichalle Frauen ringsumher einen lebendigen und entschiedenenAntbeil an dem Beleidigten. Swertha hatte, ungeachtet ihrerHabsucht und ihres Geizes, doch auch ihren Antheil an demschonen Gefühl erhalten, welches ihrem Geschlechts so großeEhre macht, und wurde bei dieser Gelegenheit von demselbenso mächtig fortgeriffcn, daß sie ihrem Herrn kühn die Stirnebot, und ihm seine hartherzige Gleichgültigkeit mit einerDreistigkeit vorwarf, über die sie sich selbst wundern mußte.
„Allerdings komme es ihr nicht zu, Besorgnisse für ihrenjungen Herrn, Mr. Mordaunt, zu hegen, obgleich er so zusagen das Seekalb ihres Herrn sei, aber jeder andere Vater,als Seine Gnaden, würde Nachforschungen nach dem armenJungen angestellt haben, der nun schon acht Tage von Burgh-Westra fort sei, und von dem Niemand wisse, wohin er gegangen,oder was aus ihm geworden. Es sei kein Kind auf dem Hofe,das nicht um ihn weinte, denn er schnitzte ihnen mit demMesser ihre Boote, und es würde im ganzen Kirchspiel keintrockenes Auge geben, wenn ihm irgend Etwas zugestoßen seinwürde — nein, keines — es müßte denn das Seiner Gnaden sein."