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Zubereitungen zu Merlonns einfachem und einsamem Mittag-essen beschäftigte, zwei Gedecke statt eines ans den Tisch, undmachte alle ihre übrigen kleinen Anstalten, als ob ihr Herreinen Gast oder Tischgcnossen haben sollte.
Die Kriegslist glückte, denn Mertoun hatte, als er ausseinem Studierzimmer trat, kaum den Tisch so gedeckt ge-funden, als er Swertha, die — wie ein Fischer, der auf seinenGrundköder Acht gibt — im Zimmer auf und nieder trippelte,um die Wirkung ihrer Kriegslist zu beobachten, fragte: „obMordaunt von Bnrgh-Westra noch nicht zurück sei?"
Diese Frage war das Stichwort für.Swertha, die miteinem halb wahren, halb angenommenen Tone kummervollerBesorgnisse antwortete: „Nein, nein! Keine solche Musik istvor unserer Thür ertönt. Es wäre gewiß eine frohe Nachricht,wenn man hörte, daß Mr. Mordaunt, der arme liebe Junge,wieder glücklich nach Hause gekommen wäre."
„Und wenn er noch nicht gekommen ist, warum legst d»denn ein Gedeck für ihn hin, thörichte Träumerin?" erwiderteMertoun in einem Tone, der nicht dazu gemacht war, diealte Frau zur Verfolgung ihres Planes aufzumuntern. Alleinsie erwiderte ganz dreist, daß doch irgend Jemand an Mr.Mertoun denken müßte, und daß Alles, was sie thun könnte,sei, Platz und Teller für ihn bereit zu halten, wenn er käme.Sie meinte aber, der liebe Junge sei schon über die Maßenlange weg, und wenn sie es frei heraussagen dürfte, so habesie ihre ganz eigenen Besorgnisse, wann und ob er je wiedernach Hause kommen möchte.
„Deine Besorgnisse!" sagte Mertoun, nnd seine Augenblitzten wie gewöhnlich, wenn die Stunde seiner unbezähmbarenLeidenschaft nahte, „wie kannst du mir von deinen eitlen Be-sorgnissen etwas sagen wollen, da ich weiß, daß Jede deines
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