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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Wer spricht da?" sagte Claudius Halcvo etwas erschrocken;denn er hatte sich selbst durch seine Reisen in fremden Ländern vonseinem heimathlichen Aberglauben nicht ganz losmachen können.In der Lage, in welche Furcht und Entsetzen sie gebracht hatten,konnte Minna Anfangs nicht antworten, und Halcro, der imHalbdunkel denn sie stand im Schatten des HanseS, und derMorgen war trübe und neblich eine weiße Gestalt vor sich stehensah, fing an, sie in alten Reimen zu beschwören, welche sich ihmals passend für diese Gelegenheit darboten, und welche in ihremKauderwelsch einen wilden überirdischen Ton hatten, der inder hier folgenden Uebersepung vielleicht verloren gegangen ist:

Beim heil'gen Magnus, dem Märtyrer, lang' verkannt,

Bein, heilige» Ronan, der Unheil bannt;

Bei der Messe von MagnnS, der heil'gen Marie:

Gebiet' ich dir nun, entflieh', o, entflieh'!

Ein guter Geist mag bei mir weilen,

Der Böse mag von hinnen eilen!

Gehörst du der Luft,

Sv schwind' in Dust;

Gehörst du der Erde,

Zu Staube werde;

Bist du ein Gnom, sei auf der Hnt^

Bist eine Nixe, such' die Fluth.

Bewohntest du die Erd' einmal,lind trugst, wie wir noch, Nvth und Qual;Hast du i», Schweiß dein Brod genossen,Bis dich der Todesschlaf umschlossen,

Dann steig' in'S Grab, in, deinen Schrein,Der dich schon lang geschlossen ein;

Den Würmern gib du Nahrung dortWas störst du uns an diesem Ort?

Bleib' dort, bis dich die Posaune schreckt,Bis Michael alle Tobte» weckt!

Ich kreuze mich! Du aber flieh'!

ES geht mein Spruch zu Ende hie!