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eine andere Melodie leichter Gehör zu verschaffen, sang erfolgendes Bruchstück eines seemännischen Liedes:
Leb' wohl! z»n> letzten Mi» hörst duVon Liebe singen diese Stimme jetzt.
..Zieh' i» den Krieg!" so riesest d» mir zu.
Lohnt deine Liebe mich dafür znletzt?
Leb' wvtzl! statt LiebeSwonn' und Scherz.
Von denen, ach! mein Mund nun nicht mehr singt,
Biet' ich dem düstern SchicksalSstnrm mein Herz,
Und gehe, >«o mich milder Kampf umschlingi!
ES wagte kaum, dich anzuschan'nDieß Auge, de», fortan du bist entrückt!
Wohl aber will ich fürder ohne Grau'nDe» Feind erwürgen, der den Dolch gezückt.
Leb' wolst! enlsiotzen ist mir weitMein Lebensglück nnd aste meine Lust!
Leb' wotzl! Doch auch i» Gram und herbei» StreitWohnt stet« dein Bild in meiner treuen Brust.
Er verstummte jetzt abermals, und abermals machte die, anwelche die Serenade gerichtet war, einen Versuch, aufzustehe»,ohne ihre Schwester zu wecken. Allein dieß war unmöglich, nndes blieb ihr nur der quälende Gedanke übrig, daß Clcveland jetztin seinem Schmerze, ohne einen einzige» Blick, ein einzigesfreundliches Wort von ihr Abschied nehmen mußte. Er,der so heftig war, der aber dieses Ungestüm mit so beharrlichemWillen unterordnete — hätte sie nur einen Augenblick findenkönnen, ihm Lebewohl zu sagen — ihn von neuen Händelnmit Mordaunt abzuhaltcn — ihn zn beschwören, sich von solchenKameraden loszumachen, wie er ihr beschrieben — hätte sienur alles Dieß vermocht, wer weiß, welche Wirkung dieseletzten Ermahnungen noch auf seinen Charakter, ja auf seinganzes künftiges Leben gehabt haben würden.