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3 (1851) Der Pirat
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und prophetischer Ernst angesehen werden. Mit ähnlichenGefühlen sind, noch in unfern Zeiten Leute von ziemlich guterErziehung aus Spaß zu den Wahrsagern gegangen, und dochnicht immer mit vollem Unglauben an die Antworten, die sieerhalten.

Als die Schwestern von Bnrgh-Wcstra in das Zimmertraten, wo ein Frühstück genossen werten sollte, so reichlichwie das, welches wir am vorigen Morgen beschrieben, undnachdem sie von dem Udallar einen scherzenden Vorwurf überihr spates Erscheinen hatten hören müsse», fanden sie dieGesellschaft, von welcher die Meisten schon gefrühstückt hatten,mit einer alten norwegischen Sitte beschäftigt, von demCharakter, wie wir so eben beschrieben.

Sie scheint ans den Gedichte» der Skalden entlehnt wordenzu sein, in denen Kämpen und Helden so oft beschriebenwerden, wie sie von irgend einer Zauberin oder Wahrsagerinihr künftiges Schicksal zu erfahren suchen, und wie inGray's Legendedie Erscheinung Odins" durch die Kraftder rnnische» Reimsprüche die widerspenstige Verkündern, derSchicksalsbeschlüffe erweckt und sie zu Antworten gezwungenhaben, welche oft sehr zweideutig waren, damals aber in demGlauben standen, einen Schatten von den Begebenheiten derZukunft anzndenten.

Eine alte Sybille, Euphane Fea, die schon oben erwähnteHaushälterin, saß in der Vertiefung eines großen Fensters, diedurch Bärenhäute und andere Behänge absichtlich verdunkeltworden war, so daß sie beinahe wie eine lappländische Hütteaussah und, wie ein Beichtstuhl, eine Ocffnnng hatte, durchwelche die darin sitzende Person die Fragen, die ihr gcthanwurden, sehr gut Horen, aber den oder die Fragende nichtsehen konnte. Hier sitzend, mußte die VoluSpa oder Sybille