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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Achtes Kapitel.

Verloren ist für mich all' diese Wonne;

Vernunft und Zeit, die mußten sie verleiden.

Nicht mehr wird sich, sobald die Gluth der SonneIm Thau erlischt, mein Blick an ihnen weiden!

Das Bild, das mir die Phantasie gebar,

Des Kirchhofs Geist, es schwand aus immerdar!

Die Bibliothek.

Der Sittendichtcr, dem wir das Motto für dieses Kapitelentlehnen, hat einen Gegenstand berührt, bei welchem dieGefühle der meisten Leser unwillkürlich mit anklingen. Wennder Aberglaube nicht in der vollen Macht seiner Schreckenerscheint, sondern seine Hand ganz sanft auf das Haupt dessenlegt, der sich vor ihm beugt, bat er gewisse Reize, die wirselbst auf den Stufen der menschlichen Gesellschaft, von welchensein Einfluß durch das Licht der Vernunft und der allgemeinenErziehung beinahe ganz verschwunden ist, vermissen. Wenig-stens hatte in unwissenderen Zeiten sein System eingebildeterSchrecknisse für Gemüther, die sonst wenig erregt wurden,etwas Anziehendes. Dieß gilt noch ganz besonders von denleichteren Abstufungen abergläubischer Gefühle und Gewohn-heiten, welche sich in die Vergnügungen früherer, ungebildeterZeiten mischten, und welche, wie die Vorbereitungen am Abendvor Allerheiligen, theils als Scherz, theils als wahrer

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