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3 (1851) Der Pirat
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gar nicht kümmere, schalt aber vorher noch die Umstehenden,daß sie dem Burschen nicht ein Glas Branntwein gäben.

Die Franc», stets genau darin, die verrätherischen Bewe-gungen Anderer ihres Geschlechts genau zu beobachten, ver-fehlten nicht, zu bemerken, daß, als die Schwestern von Burgh-Westra Mordaunt in den Wellen versinken sahen, Minnatodten-bleich wurde, während Brenda einen Schrei des Schreckens nachdem andern ausstieß. Aber wenn man sich anch durch Kopf-nicken, Winke und Fingerzeige zu verstehen gab, daß die alteLiebe nicht roste, so gab man im Ganzen doch auch zu, daßman von ihnen kaum weniger als diese Beweise des Antheilshätte erwarten können, als sie den Gefährten ihrer Jugendvor ihren Augen auf dem Punkte sahen, zu ertrinken.

Wie groß aber die Theilnahme gewesen sein mochte, welcheMordaunts Lage erregte, während sie so bedenklich schien, fingsie doch an abzunehmen, sobald er sich erholte, und als erwieder bei voller Besinnung war, blieb mir noch ClaudiusHalcro mit zwei oder drei Anderen bei ihm. Ungefähr zehnSchritt davon stand Cleveland, Haar und Kleider triefend vomWasser, und mit einem so eigentbümlichcn Ausdrucke in denGesichtszügen, daß er sogleich Mordaunts ganze Aufmerksam-keit auf sich zog. ES lag auf seinen Lippen ein unterdrücktesLächeln, und in seinem Auge ein Stolz, welcher, zugleich dieBefreiung von einem peinliche» Zwange und etwas wie be-friedigten Hohn aussprach. Claudius Halcro eilte, Mordauntz» sagen, daß er Cleveland sein Leben verdanke, und der Jüng-ling stand sogleich auf und trat, alle anderen Empfindlingenüber die der Dankbarkeit vergessend, auf ihn zn und reichteihm die Hand, seinem Erhalter den wärmsten Dank zu sagen.Erstaunt blieb er aber stehen, als Cleveland einen oder zweiSchritte zurücktrat, die Arme übereinander schlug und die dar-