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3 (1851) Der Pirat
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eine gewisse Herrschaft über die Gemüther seiner ausgezeichnet-sten Gäste, und ist das Essen gut «»geordnet und der Weinvon guter Sorte, so ist es wirklich demüthigend, zu sehe», wieweder Weisheit noch Kunst, ja kaum äußerer Rang ihre ge-wohnte und natürliche Oberherrschaft über den Spender dieserguten Sachen ausübcn können, ehe der Kaffee hereingebrachtist. Triptolemus fühlte das volle Gewicht dieser zeitigen Ober-gewalt; indessen lag ihm doch daran, Etwas zu thun, um dasin Erfüllung zu bringen, womit er sich gegen seine Schwesterund seine» Reisegefährten so gebrüstet hatte, die er daher vonZeit zu Zeit verstohlen anblickte, um zu entdecke», ob er nichtin ihrer Achtung verlöre, weil er seine verheißene Vorlesungüber die auf Shetland noch bestehenden Greuel bis jetzt nochverschoben hatte.

Aber Mrs- Barbara war eifrig mit der genauen Beobach-tung und Bemerkung alles Dessen beschäftigt, was bei einemMahle vergeudet wurde, wie sie es wahrscheinlich noch nie ge-sehen hatte, indem sie dabei gleichwohl die Gleichgültigkeit desWirths, so wie die gänzliche Nichtachtung der Gäste in Hinsichtder Regeln der Höflichkeit, unter denen ihre Jugend verfloß,bewundern mußte. Die Gäste verlangten etwas von einer un-angerührten Schüssel, welche noch sehr gut für das Abendessenhätte aufbewahrt werden können, mit eben so viel Freiheit, alsob schon ein halbes Dutzend Gäste darüber her gewesen wären,und Niemand der Wirth am wenigsten schien sich darumzu bekümmern, ob nur die Schüsseln völlig geleert würden,die nach ihrer eigenthümlichen Beschaffenheit nicht wieder aufdem Tische erscheinen konnten, oder ob man selbst die kernigenStücke Rindfleisch, Pasteten u. s. w. nicht verschonte, welchenach den Regeln des guten Haushaltes zwei Angriffe hättenaushalten müssen, und deßwegen, nach den Ansichten der Mrs.